Die Entstehung des Vereins der Freunde der
Wiener Gasometer
von Hubert Schölnast
Eigentlich, wenn ich ganz genau wäre, müsste ich mit meiner Schilderung im Jahre 1896 beginnen, also in jenem Jahr als man daran ging, am Stadtrand von Wien, im Erdberger Mais, ein riesiges Gaswerk zu errichten. Denn ohne dieses Gaswerk gäbe es keine Gasometer, und somit keinen Verein. Aber das würde zu weit führen. Ich beginne meine Schilderung lieber im März des Jahres 2001. Es war ein kühler Spätwintertag, an dem die kräftigen Sonnenstrahlen aber schon deutlich erkenne ließen, dass ein neuer Frühling bereit war, mit neuem Leben ins Land zu ziehen.
"Gesichter einer Weltstadt" stand auf einer Einladung, die an die zukünftigen Bewohner der Gasometer erging. Sie wurden vom Bürgermeister der Stadt Wien, Dr. Michael Häupl, und den Wohnbau-Stadtrat Werner Faymann zu einer Buchpräsentation geladen, die am Abend des 16.3.2001 im Gasometer A stattfand.
Zu jener Zeit waren die Gasometer gerade die größte Baustelle Europas, und der Ort der Veranstaltung bot auch das dazupassende Bild: Nackte Betonwände, Gerüste und Absperrbänder wo später einmal Türen und Fenster sein sollten.
Der Teppich am Boden, und eine große Anzahl prominenter Menschen aus den Bereichen Kunst, Politik und Wirtschaft, konnten über den eigentümlichen Flair dieser Baustelle nicht hinwegtäuschen, und versuchten es auch gar nicht. Denn schließlich hat man sich mit Absicht diese Baustelle ausgesucht: Ein Ort, an dem in symbolträchtiger Weise neue, innovative Ideen an die denkmalgeschützte Geschichte anknüpfen.
Ein Ort, an dem die Zukunft beginnt.
Diese Veranstaltung ist deswegen für die Geschichte des Vereins so erwähnenswert, weil hier die Zeugung des Vereins stattgefunden hat. Das war den Beteiligten damals aber gar nicht bewusst. Denn wie das oft so ist bei einer Zeugung: Es war für alle Beteiligten sehr schön, aber niemand hätte sich damals gedacht, dass 9 Monate später daraus etwas ganz neues entstehen würde. Ja, es war nicht einmal beabsichtigt - es ist einfach so passiert.
Rund ein Dutzend der zukünftigen Bewohner traf sich dort zum erstenmal in Leben. Im Laufe des Gesprächs, das sich rasch entwickelte, kristallisierte sich heraus, dass sie alle gerne miteinander in Kontakt bleiben wollten, und dass es doch eine feine Sache wäre, wenn man miteinander via Internet kommunizieren könnte.
Schon 5 Tage später ging durch die Initiative von Andreas Pöschek die Internetseite www.gasometer.cc ans Netz. In meiner Analogie von der Entstehung des Vereins spielt diese Gasometer-Community eine Doppelrolle. Denn einerseits ist sie die Vorgängerin des Vereins, also sozusagen der Verein im Embryonalstadium, andererseits ist sie seine ältere Schwester, die nach dessen Gründung ein eigenes Leben in enger geschwisterlicher Freundschaft mit ihm führen wird.
Aber soweit ist es noch nicht.
Andi Pöschek, der später nicht ohne Grund zum Obmann des Vereins gewählt werden wird, opferte hunderte Stunden seiner Freizeit, um gasometer.cc zu einer funktionierenden Plattform rund um die Gasometer zu machen. Doch Mitte Mai trat schon die erste schwerwiegende Komplikation auf: Alle Einträge im Forum, alle Artikel und alle Mitgliederdaten gingen für immer verloren. Daher fehlt eine kollektive Erinnerung an die ersten Worte, die auf gasometer.cc niedergeschrieben worden sind. Doch am 24. Mai 2001 trat die Community wieder ins Leben, denn an diesem Tag wurde auf www.gasometer.cc der erste Artikel nach dem Crash veröffentlicht, und nur 2 Tage danach, am 26. Mai, wurde auch das Forum neu eingeweiht.
Von nun an fanden täglich immer mehr Menschen auf ihrer Suche nach Informationen rund um die Gasometer auf diese Seite, und registrierten sich dort als Benutzer.
Die Community wächst und wächst.
Zwischen Mai 2001 und Jänner 2002 kamen pro Monat rund 80 neue Mitglieder hinzu. Noch bevor überhaupt die erste Wohnung in den Gasometern bezogen war, kannten sich schon viele Nachbarn zumindest via Internet.
Die Community wurde nicht nur immer größer, sondern auch immer lebendiger, und am 13.7.2001 begann das große Strampeln: An diesem Tag trafen sich die Mitglieder der Community, die sich bisher zumeist nur aus dem Internet kannten, erstmals von Angesicht zu Angesicht. Denn am 13.7.2001 fand die erste Party in einem Garten des Gasometers D statt: Annegrets legendäre Gartenparty, die Mutter aller Partys! Rund eine Woche später lud Hubert zu seiner "Estrichparty", und nun hatten die vielen nachfolgenden Partys auch einen Namen: Eine ganze Welle von Estrichpartys schwappte über die 4 Gastürme.
Den Höhepunkt dieser Partywelle, zumindest was die Anzahl der Besucher betraf, bildete eine Party am 29.8., als die letzten Wohnungen an die neuen Bewohner übergeben wurden: Bei Jürgen und Babsis "Wohnungseinweihungsohnetürenparty" trafen sich mehr als 70 Gäste, die sich alle nur über die Gasometer-Community auf www.gasometer.cc kennen gelernt hatten. Also keine Spur von den anonymen Wohnsilos, die von Neidern immer wieder an die Wand gemalt wurden.
Ich wage zu schätzen, dass insgesamt mehr als 200 Menschen diese Partys genutzt haben, um ihre neuen Nachbarn kennen zu lernen.
Aber nicht nur die neuen Nachbarn wurden auf gasometer.cc aufmerksam. Auch die Medien berichteten immer wieder davon. Der Radiosender Ö1 war einer der ersten und fleißigsten Berichterstatter. Viele der Berichte gibt es übrigens auf der Downloadarea von gasometer.cc im mp3-Format zum runterladen. Dort findet man auch viele Berichte anderer Herkunft. Es würde aber diesen Rückblick sprengen, wenn ich hier jeden einzelnen Bericht anführen würde.
Aber einen Bericht möchte ich doch herausgreifen: Am 30.8., als die G-Town eröffnet wurde, und sich gerade alle Medien gegenseitig darin überboten, möglichst viel über die Gasometer zu berichten, wurde auf Radio Wien ein Bericht über die Gasometer-Liga gesendet, bei dem natürlich auch gasometer.cc genannt wurde. Der darauf folgende Ansturm auf unsere Webseite war enorm. Unter der Last der vielen Zugriffe brach an diesem Tag sogar unser Server zusammen, doch davon erzähle ich gleich mehr.
Nach dieser Sendung war die Gasometer-Liga dann auch kurz bei Kratky und Reithofer im Ö3-Wecker ein Thema für allerlei Späße.
Neben den bereits erwähnten Partys wurden auch Wanderungen zu Fuß oder per Rad organisiert, die bereits erwähnte Gasometer-Liga entstand, und man fand Menschen, die einem beim Möbelschleppen halfen, oder mit Pflegetipps für die Pflanzen im neuen Heim dienen konnten.
Dies alles trug natürlich dazu bei, dass die Community auf gasometer.cc immer beliebter wurde, und die Zugriffe auf diese Seite ständig mehr wurden.
Doch das hatte auch Schattenseiten:
Um so eine Internetseite zu betreiben, braucht man jemanden, der einen Computer, einen sogenannten Server, bereitstellt, der rund um die Uhr in Betrieb ist. Denn nur so ist es möglich, dass die Benutzer das Angebot jederzeit nutzen können. Nun gibt es Organisationen, die unter bestimmten Bedingungen ihre Server zu relativ günstigen Konditionen für private Nutzung bereitstellen, und Andi Pöschek, der Initiator von gasometer.cc hat die Internetseite der Community für nur ATS 300 pro Monat (ca. € 12,80) bei einem seriösen Provider unterbringen können. Andreas Pöschek hat diesen Betrag privat aus seiner eigenen Tasche finanziert, und gasometer.cc lief, bis auf kleinere selbstverschuldete Pannen, reibungslos. Doch für drei Hunderter muss man bestimmte Beschränkungen in Kauf nehmen, die für eine private Seite normalerweise kein Problem sind. Eine dieser Beschränkungen ist, das man sich den Rechner, auf die ganzen Dateien untergebracht sind, mit vielen anderen Kunden teilen muss.
Eines Tages meldete sich ein Vertreter des Providers, und sagte:
"Wir haben auf dem Server, auf dem ihr untergebracht seid, rund 500 Kunden. Es sollte also jeder Kunde durchschnittlich rund 0,2% des Datenstroms verursachen, den wir für diesen Bereich vorgesehen haben. Ihr verbraucht mit gasometer.cc aber 80%, und das ist viel zuviel. Die anderen Kunden beschweren sich schon. Ich gebe euch noch eine Woche Zeit, dann müsst ihr entweder mehr zahlen, oder ich drehe euch die Seite ab." - Das war übrigens schon, nachdem die vielen Interessenten während der Mall-Eröffnung diesen einen Server mit Zugriffen auf gasometer.cc "abgeschossen" haben. - Nicht nur gasometer.cc fiel dabei aus, sondern alle 500 Kunden, die auf diesem Server untergebracht waren.
Nun war guter Rat teuer. Das, was schon seit Gründung der Seite zu befürchten war, trat nun tatsächlich ein: Wir würden mehr Geld ausgeben müssen, um diese Seite am Leben zu erhalten. Andi war es nicht länger zumutbar, diese Kosten aus seiner eigenen Tasche zu bezahlen.
Ein glücklicher Zufall kam uns zu Hilfe: Tobias Dostal (space), ebenfalls ein Gasometerbewohner, hatte aus beruflichen Gründen in seiner Wohnung einen Computer, der für gasometer.cc als Aushilfsquartier dienen konnte. Aber dieser Computer war eigentlich ein Testrechner, auf dem unfertige Programme getestet wurden, was dann dazu führte, dass in dieser Zeit die Internetseite der Community sehr oft nicht richtig funktioniert hat, oder gar nicht verfügbar war.
Aber eine wacklige Präsenz im Internet war immer noch besser als gar keine. Es war eben eine Notlösung, und als Benutzer hat man das auch gelegentlich zu spüren bekommen.
Zu dieser Zeit wurden in den Kreisen der Gründer der Community zwei wichtige Ziele verfolgt:
Einerseits brauchte man eine neue Lösung, die auch mit dem Datenstrom, den die ständig wachsende Teilnehmerzahl verursachte, zurechtkam, andererseits brauchte man auch Geld, um diese Lösung bezahlen zu können. Denn eines war uns allen klar: Mit monatlich rund 80 neuen Mitgliedern, die zu den bereits angemeldeten hinzukamen, würden wir unsere Gasometer-Community nirgendwo zum bisherigen Preis unterbringen.
Nach einigen Wochen war das technische Problem gelöst: Der selbe Provider, der uns bisher die 300-Schilling-Lösung angeboten hatte, stellte uns einen eigenen Server nur für uns allein zur Verfügung. Statt einer Maschine, die wir uns mit 500 anderen Teilen mussten, gibt es jetzt eine Maschine nur für uns. - Der Preis dafür beträgt übrigens rund 150 Euro pro Monat (etwas mehr als ATS 2000), was immer noch sehr günstig ist. Alle anderen Anbieter verlangen für eine geringere Leistung mindestens das Doppelte.
Aus dem technischen Problem war ein finanzielles geworden, das es nun zu lösen galt. Neben vielen anderen Varianten, die wir durchdachten, nahm eine Idee zur Finanzierung der Community immer konkretere Formen an:
Ein Verein ist die Lösung.
Ein Verein könnte leicht durch Mitgliedsbeiträge, und vielleicht sogar durch Sponsoren, zu Geld kommen. Am Beginn müsste der Verein zusätzlich eine Rücklage für schlechtere Zeiten erwirtschaften, doch dann könnte man mit eventuell verbleibenden Überschüssen auch andere Aktivitäten für die Mitglieder finanzieren.
Die Gründung des Vereins brachte uns allen eine ganze Menge Arbeit.
Zum einen musste dem Gesetz genüge getan werden, also mussten wir für den neuen Verein Statuten ausarbeiten und niederschreiben, wobei zu bedenken war, dass die Statuten mit einer Verfassung vergleichbar sind. Sie stellen also ein Dokument dar, das man nicht alle paar Monate ändern kann, denn schließlich werden die Statuten von den österreichischen Behörden genau geprüft und aufbewahrt. Sie sind für alle Mitglieder verbindlich.
Während wir also in wochenlangen Sitzungen, und in unzähligen E-Mails an diesem Dokument herumgefeilt haben, stellte sich eine äußerst wichtige Frage:
Soll gasometer.cc nur mehr für die Vereinsmitglieder verfügbar sein, oder soll die Community weiterhin jedermann kostenlos zur Verfügung stehen? - Wir entschieden uns sehr rasch für die zweite Variante: Die Internet-Community auf gasometer.cc soll weiterhin für alle da sein, und sie soll natürlich auch weiterhin kostenlos benutzbar sein.
Aber:
Wenn diese Seite kostenlos bleiben soll, welchen Grund hätte Otto Normalverbraucher dann, dem Verein beizutreten? Er würde durch seine Mitgliedschaft ja nur für etwas bezahlen, was er ohnehin gratis bekommen würde.
Wenn unsere Rechnung also aufgehen sollte, müssten wir den Mitgliedern auch irgendeinen Nutzen bieten, den Nicht-Mitgliedern nicht in Anspruch nehmen könnten, und dieser Nutzen muss mehr beinhalten, als das, was wir eigentlich vorhatten, nämlich die Rettung von gasometer.cc.
Wieder wurde viel zusammengesessen, und wieder wurden massenweise E-Mails verschickt. Viele gute und weniger gute Ideen wurden formuliert, zerpflückt und besprochen, und in internen Protokollen verewigt. Nachdem die meisten der Ideen noch ein wenig reifen müssen, oder zumindest warten müssen, bis offene Fragen geklärt werden, möchte ich sie vorerst noch nicht hervorholen und herzeigen, denn das würde vielen von ihnen schaden.
Aber eine Frucht unserer Bemühungen, die schon vor der Geburt des Vereins erntereif war, darf ich hier erwähnen:
Das Gasorett.
Harald Zainzinger, auch unter seinem Pseudonym "Biagamasta" bekannt, kennt Leute, die andere Leute kennen, die wissen zu wem man gehen muss, wenn man für ein paar Bekannte vergünstigte Kabarettkarten bekommen will. Mit anderen Worten: Wir haben einen direkten Draht zu Kabarettveranstaltern, und können daher vergünstige Karten fürs Kabarett anbieten.
So konnten wir für "Die große Fahrt des Zirkus Supancic" mit Mike Supancic im Herbst 2001 Freikarten anbieten, und am 22.1.2001 brachten wir ungefähr 30 Leute zum halben Preis zu Alf Poiers Programm "Mitsubishi".
Diese beiden Veranstaltungen waren noch für jedermann vergünstigt, der davon Wind bekam. Doch schon die Ermäßigungen für das Programm "Paradies" von Andrea Händler am 2.4.2002 gab es exklusiv nur für Mitglieder des Vereins, und auch bei allen weiteren Gasorett-Abenden werden nur Vereinsmitglieder in den Genuß einer Vergünstigung kommen.
Endphase.
Im November 2001 war es dann so weit: Die Statuten waren fertig, die letzte Phase im Entstehen des Vereins hat begonnen. Die Gründer des Vereins druckten die Statuten aus, unterschrieben sie, und steckten sie in ein Kuvert. Um ganz sicher zu gehen, dass dieses wertvolle Dokument nicht verloren ging, transportierte es Harald Zainzinger höchstpersönlich per Fahrrad zur Vereinspolizei am Schottenring.
Von Tag zu Tag wuchs unsere Nervosität, und die Spannung erreichte ihren ersten Höhepunkt, als Andi Pöschek und Thomas Pfeiffer in dieser Sache zu einer Vernehmung geladen wurden. Aber es löste sich alles in Wohlgefallen auf. Kleinigkeiten in den Statuten wurden mit dem Beamten besprochen, dann kehrten die beiden wieder zurück.
Wir zitterten weiter, obwohl nun alles erledigt war. Wir konnten nur noch warten, bis der Verein endlich das Licht der Welt erblicken würde.
Dann, endlich, war es soweit: Per eingeschriebenen Brief traf der sehnlich erwartete Nichtuntersagungsbescheid ein: Der Verein existierte damit ganz offiziell!
Der Verein der Freunde der Wiener Gasometer war nun geboren.
Hilflos und klein war er, denn er hatte noch kein einziges Mitglied. Außerdem musste er jetzt seinen Verwandten vorgestellt werden, die ihn ja auch schon mit Spannung erwartet hatten. Aber wenigstens eine Patentante hatte der Verein schon, die ihn finanziell unterstützte:
Die Volksbank-Ost griff uns genau zu jener Zeit mit einer kräftigen Spende unter die Arme, als wir auf den neuen Server umsteigen mussten. Mit einer freiwilligen Spende in der Höhe von EUR 1.000,00 (ATS 13.760,30), über die wir frei verfügen konnten, und die uns zu keiner Gegenleistung verpflichtete, war die Existenz von gasometer.cc für die ersten Monate gesichert. Aber diese Spende allein ist auf Dauer zu wenig.
Der Verein brauchte zahlende Mitglieder. Mitglieder können aber nur vom Vorstand aufgenommen werden, den es zu diesem Zeitpunkt noch nicht gab. Also luden wir zu konstituierenden Sitzung, damit der kleine Verein wenigstens einen Vorstand bekommen würde.
Wieder flitzten täglich dutzende E-Mails durch die Datenleitungen der alten Gaszylinder. 50 Mails pro Tag waren keine Seltenheit, und alles nur, um einen möglichst reibungslosen Ablauf einer Veranstaltung zu gewährleisten, für die wir eine Dauer von etwa einer Stunde angesetzt hatten.
Ende Dezember wurde die Tagesordnung veröffentlicht, und am 11.1.2002 fand die erste offizielle Sitzung des Vereins statt.
Im Foyer unseres Sponsors, der auch für die Bewirtung und für Sitzgelegenheiten gesorgt hat, fand die konstituierende Sitzung statt, die dank der genauen Vorbereitung in genau einer Stunde und ohne Komplikationen über die Bühne ging.
Endlich hatte der Verein seinen Vorstand, bestehend aus sieben Personen, und seine erste Tätigkeit war die Aufnahme von rund 30 neuen Mitgliedern.
Was bringt die Zukunft?
Wie schon erwähnt, sind viele Projekte rund um den Verein im Entstehen. Die Mitglieder des Vorstandes arbeiten gemeinsam mit anderen aktiven Mitgliedern daran, Kooperationen mit diversen externen Stellen aufzubauen.
Dabei ist aber immer zu bedenken, dass die Menschen, die für den neu gegründeten Verein arbeiten, dies in deren Freizeit tun, ohne einen Cent dafür zu bekommen. Aus der Sicht des einfachen Mitglieds mögen sich so manche Dinge vielleicht noch etwas zu langsam entwickeln. Aber aus der Sicht derer, die die ganze Arbeit machen, die mit Vertretern diverser Firmen Gespräche führen müssen, und die sich Gedanken machen, wie man den Verein noch attraktiver machen könnte, sieht das ganz anders aus.
Um so größer wird dafür die Freude sein, wenn wir neben dem "Gasorett" endlich ein zweites Zugpferd vor den Verein spannen können.
Hubert Schölnast, April 2002
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